Neubau der Schlammfaulung auf dem Klärwerk Würzburg

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Eine neu errichtete Schlammfaulungsanlage für das Klärwerk Würzburg soll in Zukunft die anfallenden Schlammmengen reduzieren und gleichzeitig den Eigenenergieversorgungsgrad des Klärwerks erhöhen. Letzteres geschieht nach Fertigstellung der Anlage durch eine integrierte Aufbereitung und Verwertung des anfallenden Gases, welches zur Stromerzeugung genutzt wird. Insgesamt soll die neue Schlammfaulungsanlage die zu entsorgende Schlammmenge um ein Drittel reduzieren und die Stromerzeugung verdreifachen. Das Herzstück des Bauvorhabens sind die beiden eiförmigen Faulbehälter mit einem Nutzvolumen von jeweils 5.000 m3. Für die optisch ansprechende Fassadengestaltung wurde eigens ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Die eiförmigen Bauteile der insgesamt 32 m hohen Behälter wurden in Spannbetonbauweise durchgeführt. Hierfür wurde ein Beton der Festigkeitsklasse C35/45 mit den Expositionsklassen XC4, XF1, XA1 und XD1 verwendet. Für die Betonzusammensetzung wurde als Zement ein CEM III/B 42,5 N-LH/SR gewählt, um eine geringe Hydratationswärme zur Reduzierung der Rissneigung und einen hohen Sulfatwiderstand zu gewährleisten.

Autoren:
Entwässerungsbetrieb Würzburg, Veitshöchheimer Straße 1, 97080 Würzburg, kontakt@ebw.wuerzburg.de
DAHLEM Beratende Ingenieure GmbH & Co. Wasserwirtschaft KG, Poststraße 9, 64293 Darmstadt, darmstadt@dahlem-ingenieure.de

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