Frischbetonuntersuchungen an „weichen Betonen“ für den Spezialtiefbau

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Im Spezialtiefbau werden Betone weicher Konsistenz („weiche Betone“) in erster Linie bei der Herstellung von Bohrpfählen und Schlitzwänden eingesetzt. Je nach Anwendungsfall gibt DIN EN 1536 [1] Zielwerte und Toleranzen für die Konsistenz des Frischbetons vor. In einigen Fällen kommt es bei den späteren Betonierungen auf den Baustellen zu Störungen, wie z. B. starken Setzungserscheinungen des Frischbetons, starkem Bluten des Betons oder abreißenden Betonsäulen. Ursache dieser Probleme ist fast immer eine fehlende Anpassung der Betonzusammensetzung an die baustellenspezifischen Konstellationen und eine fehlende Berücksichtigung der Wasserabgabe des Betons unter Druckbeaufschlagung. Mit der Betonfilterpresse steht dem Betontechnologen ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem er auf einfache Weise seine Betonzusammensetzungen bezüglich der Blutwasserneigung unter Druckbeanspruchung optimieren kann. In diesem Beitrag werden Untersuchungen vorgestellt, in denen der maßgebliche Einfluss des Wassergehalts im Beton sowie anderer Parameter auf die Blutwassermenge nachgewiesen wurde. Die Auswirkungen waren besonders gravierend, wenn mehrere positive oder negative Einflussfaktoren gleichzeitig zur Wirkung kamen.

Autoren:
Wolfgang Hemrich, Schwenk Zement KG, Anwendungstechnik Karlstadt, Laudenbacher Weg 5, 97753 Karlstadt, hemrich.wolfgang@schwenk.de
Roland Mellwitz, Schwenk Zement KG, Anwendungstechnik Bernburg, Altenburger Chaussee 3, 06406 Bernburg, mellwitz.roland@schwenk.de
Thomas Arndt, TBR Technologiezentrum GmbH & Co. KG., Altenburger Chaussee 3, 06406 Bernburg, t.arndt@tbr-tz.de

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