Biogasanlagen aus Beton - Planungshinweise und ausgeführtes Objekt mit Spannbetonfertigteilen unter Verwendung eines CEM III/A 52,5N

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Die Produktion von Biogas hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Segment im Bereich der erneuerbaren Energien entwickelt. Trotz eines Rückgangs beim Neubau von Biogasanlagen seit 2012 hat die Stromerzeugung aus Biomasse Vorteile gegenüber anderen alternativen Energiegewinnungsformen, zum Beispiel die Speicherbarkeit der gewonnenen Energie und die Möglichkeit der Einspeisung ins Erdgasnetz. Beton eignet sich beim Bau von Biogasanlagen für die Erstellung von Betriebsgebäuden, Gärfutter-Flachsilos und Behältern. Sowohl die Ortbetonbauweise als auch die Fertigteilbauweise findet hier Anwendung. Die innerhalb einer Biogasanlage verarbeiteten Substrate stellen aufgrund des chemischen Angriffs hohe Anforderungen an den Baustoff. Ebenso bedingen die Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit bestimmte betontechnologische Voraussetzungen, vor allem im Hinblick darauf, dass die gebauten Anlagen der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Flüssigkeiten (AwSV) entsprechen müssen. CEM II- und CEM III-Zemente haben sich hierbei unter anderem aufgrund des hohen Säurewiderstands und der günstigen Eigenschaften hinsichtlich der Rissbreitenbegrenzung in der Praxis bewährt. Dies zeigt auch ein ausgeführtes Projekt, bei dem Spannbetonfertigteile unter Verwendung eines CEM III/A 52,5N zum Einsatz kamen.

Autoren:
Harald Feldmann,
Drössler GmbH Umwelttechnik, Marienhütte 6, 75080 Siegen, harald.feldmann@droessler.de
Prof. Dr.-Ing. Matthias M. Middel,
BetonMarketing West GmbH, Neustraße 1, 56269 Beckum, matthias.middel@bmwest.de
Dr.-Ing. Thomas Richter,
BetonMarketing Nordost GmbH, Dornröschenweg 2, 04277 Leipzig, richter@betonmarketing.de

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