Neubau der Kaiserschleuse
Bremerhavens vergrößertes Tor zur Welt

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Die Kaiserschleuse in Bremerhaven galt einst als größte Seehafenschleuse der Welt und hat fast 110 Jahre zuverlässig ihren Dienst verrichtet. Die kontinuierliche Zunahme des Schiffsverkehrs in dem einmündenden Binnenhafen und auch das Anwachsen der Schiffsgrößen von bis zu 240 m Länge und 32 m Breite hatten zur Folge, dass die Kaiserschleuse neu errichtet werden musste, um den reibungslosen Hafenbetrieb zu gewährleisten. Die Durchfahrtsbreite der neuen Schleuse ist mit einer Breite von 55 m und einer Kammerlänge von 305 m für künftige Schiffsgrößen konzipiert. Der größte Anteil der Gesamt-Betonmenge bildeten die Konstruktionsbetone für Außen- und Binnenhaupt, überwiegend in der Druckfestigkeitsklasse C35/45. Die betontechnologische Herausforderung bestand darin, die Hydratationswärme für die massigen Bauteile zu minimieren. Der Einsatz des Hochofenzements CEM III/A 42,5 N in Kombination mit Flugasche als Betonzusatzstoff hat sich bei der anspruchsvollen Baumaßnahme bewährt.

Autoren:
Wolfgang Els, Hochtief Solutions AG, Civil Engineering Marine and Offshore, Fuhlsbüttler Straße 399, 22309 Hamburg, wolfgang.els@hochtief.de
Thomas Niemann, Produktmanager/Technical Marketing, Holcim (Deutschland) AG, Hannoversche Straße 28, 31319 Sehnde-Höver, thomas.niemann@holcim.com
Klaus Schmidt, Baustofftechnik Unterweser GmbH, Louis-Krages-Str. 18, 28237 Bremen, klaus.schmidt@ext.cemex.com
Michael Schreier, Hochtief Solutions AG, Civil Engineering Marine and Offshore, Mary-Somerville-Straße 14, 28359 Bremen, michael.schreier@hochtief.de

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