Neubau der Schleuse Bolzum
Herausforderungen im Wasserbau

« Zurück zur Beton-Information 2013

Der Mittellandkanal hat im europäischen Wasserstraßennetz eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Zu seiner optimalen Ausnutzung soll u.a. auch der Stichkanal nach Hildesheim für die heutige moderne Güterschifffahrt ausgebaut werden. Der in diesem Zuge errichtete Neubau der Schleuse Bolzum muss höchsten technischen Ansprüchen genügen. Seine Realisierung stellte sich für alle am Bau Beteiligten als eine besondere Herausforderung dar. An den Baustoff Beton wurden hohe Anforderungen hinsichtlich Temperaturentwicklung, Verarbeitbarkeit, Druckfestigkeit und Dauerhaftigkeit gestellt. Insbesondere bei der Konzeption und zielsicheren Herstellung des Kammerwandbetons mit einem hohen Frostwiderstand bei gleichzeitiger Begrenzung der Hydratationswärmeentwicklung waren komplexe betontechnologische Aufgaben zu lösen. In dem Beitrag wird von den Erfahrungen bei der Entwicklung, Herstellung und Verarbeitung der Betone sowie der Bauausführung der Schleuse Bolzum berichtet.

Autoren:
Holger Flöter, Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Abt. Ingenieur- und Spezialtiefbau, Suddendorfer Straße 18, 48455 Bad Bentheim, floeterh@johann-bunte.de
Klaus-Dieter Kallweit, Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH, Hannoversche Straße 28, 31319 Sehnde-Höver, klaus-dieter.kallweit@holcim.com
Dr.-Ing. Iris Marquardt, Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH, Hannoversche Straße 28, 31319 Sehnde-Höver, iris.marquardt@holcim.com
Bernd Wallheinke, Neubauamt für den Ausbau des Mittellandkanals in Hannover, Sachbereich 5, Nikolaistraße 14/16, 30159 Hannover, bernd.wallheinke@wsv.bund.de

Artikel herunterladen
Artikel herunterladen