Neubau einer Grünbrücke über die A 31

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Zwischen den Anschlussstellen Schermbeck und Lembeck durchschneidet die Bundesautobahn A 31 ein Waldgebiet. Hier wurde eine Grünbrücke erstellt, um die Wildunfälle zu reduzieren und auch den durchschnittenen Lebensraum wieder zu vernetzen. Beim Bau der Brücke gab es einige Besonderheiten: Es mussten Rampen mit parallel zur Autobahn verlaufenden Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren für die Zu- und Abfahrten zum Baufeld angelegt werden. Rund 60.000 m3 Boden wurden bewegt, teilweise in Mieten gelagert und nach Abschluss der Baumaßnahme wieder an den ursprünglichen Platz gebracht. Da der gesamte Stahlbetonrahmen von Brücke und Flügeln alle 10 m planmäßig durch Raumfugen getrennt ist, die durch sämtliche Bauteile laufen, wurde das gesamte Bauwerk im Pilgerschrittverfahren erstellt. Überwiegend wurde ein Hochofenzement CEM III/A 42,5 N verwendet; lediglich bei der Sauberkeitsschicht kam ein CEM III/A 32,5 N in Kombination mit einem Betonzusatzstoff nach DIN EN 450 zum Einsatz. Die aus diesen Zementen hergestellten Betone entsprachen der Druckfestigkeitsklasse C30/37 und C 35/45 und wiesen eine mittlere Festigkeitsentwicklung auf.

Autoren: Thomas Leimkuhle, Echterhoff Bau-Gruppe, Industriestraße 9, 49492 Westerkappeln-Velpe, TLeimkuhle@Echterhoff.de
Volker Lohbeck, Elskes Transportbeton GmbH & Co. KG, Wanheimer Straße 211, 47053 Duisburg, volker.lohbeck@elskes.de
Werner Remarque, Cemex WestZement GmbH, Im Karrenberg 36, 44329 Dortmund, werner.remarque@cemex.com
Udo Wessel, Echterhoff Bau-Gruppe, Industriestraße 9, 49492 Westerkappeln-Velpe,

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