Neubau des Tunnels Bebenroth
Erfolgreicher Einsatz von CEM II/B-M (V-LL) 32,5 R-AZ für den Ausbau der Tunnelinnenschale

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Beim Neubau des Bebenroth-Tunnels im Bereich der DB-Strecke 3600, Frankfurt– Fulda–Bebra–Göttingen, entstand bei Witzenhausen neben dem seit 1875 bestehenden Tunnel eine neue Tunnelröhre mit einer Gesamtlänge von 1.030 m. Bei den hierfür verwendeten Konstruktionsbetonen für das Gewölbe und die Sohle kam unter anderem erstmalig ein CEM II/B-M (V-LL) 32,5 R-AZ zum Einsatz, für den es bislang noch keine Referenzen im Tunnelbau gab. Nach erfolgreichen Voruntersuchungen und der Zustimmung durch den Auftraggeber wurde hierfür am 29. Juni 2011 die „Zustimmung im Einzelfall“ durch das Eisenbahnbundesamt Bonn erteilt. Die vor diesem Zeitpunkt realisierten Bauabschnitte erfolgten unter der Verwendung eines CEM II/A-S 42,5 R und SFA. Ab August 2011 konnte dann die Tunnelinnenschale komplett mit der Betonzusammensetzung unter Verwendung von CEM II/B-M (V-LL) 32,5 R-AZ ausgeführt werden. Die Vorteile dieses speziellen Zementes bestätigten sich auch unter praktischen Bedingungen. Diese zeichnen sich vor allem durch ein gutes Verarbeitungsverhalten (Konsistenzhaltung, Zusammenhaltevermögen, geringe Entmischungsneigung und geringes Wasserabsondern) sowie ausreichend hohe Ausschalfestigkeiten aus.

Autoren: Walter Kranert, Bauberatung, Wilhelm Dyckerhoff Institut, Biebricher Straße 69, 65203 Wiesbaden, Walter.Kranert@dyckerhoff.com
Steffen Walther, M3 Mobil – Beton GmbH, Rudolf-Gärtner-Weg 27, 02727 Ebersbach-Neugersdorf, st.walther@mobil-beton.de
Mario Fankhauser, ALPINE BeMo Tunneling GmbH (ABT), Bernhard-Hoefel-Straße 11, A-6020 Innsbruck, mario.fankhauser@alpine-bemo.com

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