Das südliche Kranhaus im Kölner Rheinauhafen
Hochfester Massenbeton mit einem CEM III/A 52,5 N-HS/NA
für Fundamente sowie hoch belastete Träger und Stützen

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Von Wolfgang Schmidt und Manfred Biwer, Köln, Rolf Becker, Stuttgart, und Reinhard Winzer, Wiesbaden

Die Kranhäuser im Kölner Rheinauhafen bilden mit ihrer hochmodernen Architektur einen bewussten, spannungsreichen Kontrast zu den benachbarten ehemaligen Hafengebäuden. In konstruktiver Hinsicht beeindrucken die Gebäude durch ihre ausgefeilte Bautechnik. Für die Erstellung der Bodenplatte mit einer Dicke von 1,70 m und den Bau der hochfesten Stützen des Brückenbauwerks im 9. Obergeschoss kam ein hochfester Massenbeton C60/75 zum Einsatz. Hierbei galt es, einen hochfesten Beton zu entwickeln, bei dem die auftretende Wärmeentwicklung infolge der Zementhydratation gering gehalten werden konnte, um so mögliche Temperaturspannungen und Risse im Baukörper zu vermeiden. Der verwendete Hochofenzement CEM III/A 52,5 N-HS/NA erfüllte diese Vorgaben aufgrund seiner optimierten gleichmäßigen Hydratationswärmeentwicklung bei gleichzeitig großem Festigkeitspotenzial.

Autoren:
Dipl.-Ing. (FH) Rolf Becker, Ed. Züblin AG, Albstadtweg 3, 70567 Stuttgart, rolf.becker@zueblin.de
Dipl.-Ing. Manfred Biwer, Ed. Züblin AG, Bereich Bonn, Siegburger Str. 229a, 50679 Köln, manfred.biwer@zueblin.de
Dipl.-Ing. Wolfgang Schmidt, Ed. Züblin AG, Bereich Bonn, Siegburger Str. 229a, 50679 Köln, wolfgang.schmidt@zueblin.de
Dr.-Ing. Reinhard Winzer, Dyckerhoff AG, Biebricher Straße 69, 65203 Wiesbaden, reinhard.winzer@dyckerhoff.com

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