Neubau des Lobdeburg-Tunnels bei Jena

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Zementauswahl, Betonkonzept, Bauausführung und Qualitätssicherung
Im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 15 entstanden im Abschnitt Jena im Verlauf der BAB A 4 interessante Verkehrsbauwerke. Eines der größten ist der Lobdeburg-Tunnel, der mit einer Länge von 600 m in offener Bauweise erstellt wurde. Die beiden Tunnelröhren wurden zeitlich versetzt hergestellt, da während der Baumaßnahmen je Richtungsfahrbahn der BAB A 4 zwei Spuren zur Verfügung stehen mussten. Die Betonierarbeiten an der Südröhre begannen Anfang 2005, die Nordröhre wurde im November 2008 fertiggestellt. Für die Baumaßnahme wurden ca. 15.500 m³ Beton der Überwachungsklasse 1 und ca. 61.000 m³ Beton der Überwachungsklasse 2 eingebaut. Das Betonkonzept, im Wesentlichen die Forderung nach einem helle Sichtbeton, nach hoher Frühfestigkeit und gleichzeitig niedriger Hydratationswärme des Betons, sowie die Abstimmung des Betonkonzepts auf den technologischen Ablauf führten zum erfolgreichen Einsatz eines Portlandkompositzements CEM II/B-M (S-LL) 32,5 R-AZ.

Autoren: Dipl.-Ing. Peter Fitzenreiter, Freistaat Thüringen, Landesamt für Straßenbau, Abteilung Autobahnen, Hallesche Straße 15, 99085 Erfurt, peter.fitzenreiter@tlsb.thueringen.de
Dipl.-Ing. Bernt Hochhausen, Baustofftechnologe Materials, Hochtief Construction AG, Ernst-Reuter-Platz 2, 10587 Berlin, bernt.hochhausen@hochtief.de
Dr.-Ing. Ditmar Hornung, Dyckerhoff AG, Biebricher Straße 69, 65203 Wiesbaden, Ditmar.Hornung@Dyckerhoff.com
Dipl.-Ing. Walter Kranert, Deuna Zement GmbH/Dyckerhoff AG, Industriestraße 7, 37355 Deuna, Walter.Kranert@dyckerhoff.com
Dr.-Ing. Karsten Siewert, Betriebsleiter Baustoffe, Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar, Coudraystraße 9, 99423 Weimar, karsten.siewert@mfpa.de

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