Neubau einer Rohkohlesiloanlage im Gleitbauverfahren

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Von Klaus Lehmann und Detlev Damann, Duisburg
Die Zusammensetzung der Betone für vorgespannte Bauwerke oder aber Bauwerke, die im Gleitbauverfahren hergestellt werden, richtet sich neben den statisch-konstruktiven und dauerhaftigkeitsrelevanten Eigenschaften wesentlich nach den erforderlichen Frühfestigkeiten.
Im vorliegenden Beitrag wird über den Neubau von Silobauwerken für die Rohkohlelagerung in Duisburg-Huckingen berichtet. Die hohe Beanspruchung dieser Industriebauwerke im Hinblick auf Frost- und Frost-Tau-Einwirkungen einerseits sowie chemische Einwirkungen andererseits führte zum Einsatz von Betonen aus Hochofenzementen – nicht nur bei der Erstellung der Gründungsbauwerke sondern auch bei der Erstellung der zylindrischen Silokörper im Gleitbauverfahren. Selbst während der winterlichen Bauphase konnten dabei die erforderlichen Frühfestigkeiten zielsicher erreicht werden.

Autoren: Dipl.-Ing. Klaus Lehmann, FEhS – Institut für Baustoff-Forschung e.V., Bliersheimer Straße 62, 47229 Duisburg, k.lehmann@fehs.de
Dipl.-Ing. Detlev Damann, HKM – Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Ehinger Straße 200, 47259 Duisburg, detlev.damann@hkm.de

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