Arthur Guttmann: Forschung für den Eisenportlandzement

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Von Andreas Ehrenberg, Duisburg
Zwei Jahrestage sind der Anlass, an das Lebenswerk und das Schicksal Arthur Guttmanns zu erinnern. Der Autor des Buchs „Die Verwendung der Hochofenschlacke im Baugewerbe“ hat durch seine Arbeit das Wissen über Eisenportlandzement in großen Bereichen weiterentwickelt. Durch sein wissenschaftliches Engagement und die Veröffentlichung zahlreicher Fachpublikationen hat er wesentlich zur Verbreitung dieses Baustoffs beigetragen. Doch nachdem die Nationalsozialisten die Macht ergriffen hatten, interessierten die Verdienste Arthur Guttmanns, der in einer Familie jüdischen Glaubens aufgewachsen war, nicht mehr. Der Beitrag beschreibt das interessante Leben und Wirken des langjährigen Direktors im Forschungsinstitut des Vereins Deutscher Eisenportlandzement- Werke von der Kindheit bis zum Tod im Londoner Exil.

Autor: Dr.-Ing. Andreas Ehrenberg, FEhS – Institut für Baustoff-Forschung e.V., Abteilung Baustoffe, Bliersheimer Str. 62, 47229 Duisburg, a.ehrenberg@fehs.de

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