Gemeinschaftskläranlagen in der Lutherstadt Wittenberg und in Coswig: Eine betontechnische Bestandsaufnahme

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Von 1993 bis 1995 entstanden die Gemeinschaftskläranlagen in Wittenberg und Coswig aus wasserundurchlässigem Beton mit hohem Widerstand gegen starken chemischen Angriff; z.T. wurde dabei unter erschwerten klimatischen Bedingungen gearbeitet. Nach rund 10 Jahren, in denen die Bauwerke durch den Betrieb und den permanenten Kontakt mit dem Abwasser einer großen Belastung ausgesetzt waren, wurde ihr Zustand begutachtet. Beide Kläranlagen machen aus der Sicht des Betontechnologen einen sehr guten optischen Gesamteindruck. Die festgestellte Cloridkonzentration in den Betonproben liegt weit unter dem für Stahlbeton zulässigen Grenzwert und die Carbonatisierungstiefe entspricht der Betonzusammensetzung und dem Alter des Bauwerks.

Rösler, Rolf Beton-Informationen 1-2006, Seite 3

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