Nachweis der Eignung von Portlandhüttenzement DIN EN 197-1 CEM II/B-S für die Herstellung von Brückenkappen

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Als Voraussetzung für die Anwendung von Portlandhüttenzement CEM II-S bei der Herstellung von Kappen im Brückenbau wurde in Mecklenburg-Vorpommern behördlicherseits eine praktische Erprobung mit einem Nachweis der Dauerhaftigkeit gefordert. Dazu wurden von amtsseite zwei Brückenbauwerke ausgewählt, bei denen Kappen mit Portlandhüttenzement CEM II/B-S und zu Vergleichszwecken mit Portlandzement CEM I hergestellt werden sollten. Ausgewählt wurden eine Brücke im Zuge einer Kreisstraße zwischen Bad Doberan und Warnemünde und eine Brücke im Verlauf der B 103n, dem Neubau einer vierstreifigen Bundesstraße als Autobahnzubringer von der A20 nach Rostock. Beide Brücken wurden unter Verwendung gleicher Betone hergestellt. Die beiden Pilotprojekte zeigten, dass sowohl die Frischbeton- als auch die Festbetoneigenschaften sich praktisch nicht voneinander unterschieden. Bei gleichen Einbaubedingungen waren auch die Verarbeitungseigenschaften gleich.

Klose, Norbert / Michel, Andreas Beton-Informationen 1-2003, Seite 18

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